Das weltweite Aushängeschild von Claude Monet sind die unvergleichlichen Seerosen, sein Garten in Giverny. Nun zeigt die National Gallery 75 Gemälde des französischen Impressionisten, die Orte und Städte zum Motiv haben.  In der Mitte der 1860er Jahre begann Monet mit diesem Thema und seine letzten Bilder entstanden 1912 in Venedig und London.

The Beach at Trouville, 1870
Allen Phillips/Atheneum

Mehr als ein Viertel der Bilder stammen aus Privatbesitz und sind daher ganz selten zu sehen, kein Wunder, dass sich die Besucher vor den Gemälden drängeln.

Charing Cross Bridge, reflects sur la Tamise, 1899-1901    The Baltimore Museum of Art

Die Ausstellung ist in drei Abschnitte eingeteilt: Dörfer und ihre ländliche Umgebung, Städte und die Moderne, Denkmäler und Landmarks.  Sehr selten sind Szenen im Schnee von Monet zu sehen, die National Gallery hängen nun zwei, Vétheuil in Winter von der Frick Collection in New York und Snow Effect at Giverny aus dem New Orleans Museum of Art.

Snow Scene at Argenteuil. Im Besitz der National Gallery London.

Hinreißend von 1878 die fahnengeschmückte “Rue Montorgueil” aus dem Pariser Musée d’Orsay.

La rue Montorgueil, à Paris. Fête du 30 juin 1878   Im Besitz des Musée d’Orsay. RF1982-71.

Aus den Jahren 1899 bis 1901 stammt “Charing Cross Bridge”, entstanden während seines Aufenthaltes in London. Das Bild begeistert durch seine Wasserspiegelung auf der Themse. In einem Interview meinte Monet 1895: “ die anderen Maler malen ein Haus, ein Boot, eine Brücke. Ich möchte die Atmosphäre rund um die Brücke, dem Haus oder Boot zeigen – in der Schönheit ihres Lichtes.”

Charing Cross Bridge, reflects sur la Tamise, 1899-1901. Im Besitz des Baltimore Museum of Art

Die Ausstellung ist täglich geöffnet und dauert noch bis zum 29. Juli. www.nationalgallery.uk.org

Der Katalog zur Ausstellung “Monet & Architecture” kostet 25 Pfund.